Städte

Baden

Schon vor 2000 Jahren hat die Badekultur ihren Anfang in der traditionsreichen Kurstadt genommen. Außer den heilsamen Schwefelquellen wirkte auch die idyllische, abwechslungsreiche Landschaft des nahen Wienerwalds anziehend, sodass der Wiener Hof den Schwefelkurort sogar zur Kaiserresidenz auserwählte und hier von 1804 bis 1834 die Sommermonate zur Erholung verbrachte. Somit wurde Baden Treffpunkt für viele Künstler und die „gute Gesellschaft“; prachtvolle Bauten, Bäder und der große historische Kurpark entstanden in der nur 26 km von der Kulturmetropole Wien entfernten Stadt.  Die Mischung aus Kunst und gesellschaftlichem Leben trägt bis heute zur Ausstrahlung dieser Stadt bei.

Baden ist auch „Stadt der Musik“, sogar „Stadt der Europahymne“. Mozart, Beethoven, Schubert, Lanner, die „Sträuße“, Millöcker, Zeller, Zierer, Strecker … haben in unvergesslicher Weise die Stadt mitgeprägt.

Klosterneuburg

Eine Stadt der Gegensätze. Hier findet man nicht nur ein über 900 Jahre altes Kloster mit römischen Ausgrabungen, mittelalterlichem Kreuzgang und einer sehenswerten barocken Kirche und einer Kaiserresidenz, sondern auch einige der aufregendsten modernen Gebäude Österreichs: das Essl Museum und die evangelische Kirche.

Krems

Als eine der ältesten Städte Österreichs ist Krems "Europa Nostra"- Preisträger 1975 - Musterstadt der Denkmalpflege. Am Anfang- bzw. Endpunkt der Wachau bietet Krems für jeden Interessierten etwas: einen Spaziergang durch die mittelalterliche Stadt mit ihren vielen Arkadenhöfen, die einem italienisches Flair vermitteln, ein Besuch in der Gozzoburg mit den ältesten profanen Fresken nördlich der Alpen oder einen Ausflug in die Moderne wie in das Karikaturmuseum, in die die Kunsthalle, in das Loisium in den Weingärten bei Langenlois bzw. der nahe Wolkenturm in Grafenegg lassen Altes und Neues harmonisch miteinander verbinden.

Mödling

Seit 6000 Jahren bietet die „Perle des Wienerwaldes“, wie die Stadt genannt wird, ein ganz besonderes Flair. Vorbei an mittelalterlichen Häusern und spätgotischen Kirchen führt der Weg direkt in den Wald und auf die „Berge“. Dieses Zusammenspiel von Kultur und Natur haben deshalb schon Dichter, Maler und Musiker geschätzt und viele blieben dann für immer hier.

St.Pölten

Ältestes Stadtrecht – jüngste Landeshauptstadt, die Stadt der Extreme. Erst Verwaltungssitz der Römer und Heimat des Hl. Florian, dann Sitz der Handwerker und Händler,  wurde sie schließlich  Bleibe der berühmten Barockbaumeister Jakob Prandtauer und der Familie Munggenast und somit DIE Barockstadt.  In dieser Zeit hielt auch die Industrie Einzug, später wurde St. Pölten  Bahnknotenpunkt. Mit dem Bau der Autobahn wurde es still in der Stadt, aber dann wurde sie Landeshauptstadt und so entstand auf dem anderen Ufer der Traisen das neue, moderne Regierungsviertel, es wurden Festspielhaus, Landesmuseum und Archiv errichtet. Auf einer Seite blieb das Barock, auf der anderen entstand die Moderne.

Tulln


Tulln vereint viele Attribute. Römer-, Blumen-, Schiele-, Gartenstadt. Und jedes hat seine Berechtigung. Der zur Gänze erhaltene Römerturm und die Überreste der östlichen Toranlage des Reiterlagers „Comagenis“ verweisen auf eine fast 2000-jährige Geschichte. Stadtpfarrkirche und Karner gelten als herausragende, romanische Bauwerke. Weltbekannt ist Tulln allerdings als Geburtsstadt des Expressionisten Egon Schiele. Ihm zu Ehren ist ein Museum mit vielen Exponaten und ca. 60 Originalwerken eingerichtet. Darüber hinaus findet in der Donau- und Universitätsstadt seit 60 Jahren die größte europäische Gartenbaumesse statt. In Kombination mit der seit 2008 eingerichteten „GARTEN TULLN“ als erster und einziger rein ökologischer Gartenschau Europas wird so ein unvergleichliches, naturästhetisches Programm geboten.

Wiener Neustadt

Ein Spaziergang durch die zweitgrößte Stadt Niederösterreichs ist gleichzeitig auch ein Streifzug durch die österreichische Geschichte. Von den Babenbergern mit Befestigungen versehen, erlebte Wiener Neustadt im 15. Jh. seine Blütezeit als Kaiser Friedrich III, sein Sohn Maximilian I, aber auch Matthias Corvinus hier Hof hielten: der Corvinus Becher und die Grabstätten Maximilans I und seiner Mutter, Eleonore von Portugal erinnern an diese Periode. Auch Maria Theresia förderte die Stadt mit der Gründung der noch heute existierenden Militärakademie. Es gab aber auch traurige Perioden in der Geschichte wie etwa schwere großräumige Zerstörungen durch die Bombardements des 2. Weltkrieges.

Auf unserem Weg liegen der Dom, in welchem das Herz des in der Gegenreformation sehr aktiven Kardinal Melchior Khlesl bestattet ist, die Burg mit der Militärakademie, das Neukloster mit dem Grab Eleonores von Portugal, der Hauptplatz mit der barocken Mariensäule und gotischen Arkadenhäusern, und vieles andere mehr. Begleiten Sie unsere fachkundigen Fremdenführer auf den Spuren der Vergangenheit und erleben Sie Geschichte!